Trainingsstart 15. Mai! Auch die Nachwuchsabteilungen des SK Sturm Graz, TSV Hartberg und RZ Pellets WAC sind bereit!

Trainingsstart 15. Mai! Auch die Nachwuchsabteilungen des SK Sturm Graz, TSV Hartberg und RZ Pellets WAC sind bereit! Wie ist die Meinung zum Trainingsstart unter den gegebenen Voraussetzungen? Wie ist die Vorgehensweise innerhalb des Vereins und worauf liegen die Schwerpunkte? Wie sieht zum aktuellen Zeitpunkt die weitere Saisonplanung aus? Gilbert Prilasnig, Jugendleiter des SK Sturm Graz sowie die beiden Bundesliganachwuchstrainer Raphael Stocker vom RZ Pellets WAC und Christian Herbst vom TSV Hartberg im Interview mit der „TRAINER-ECK“ – Redaktion!

Trainingsstart 15. Mai! Auch die Nachwuchsabteilungen des SK Sturm Graz, TSV Hartberg und RZ Pellets WAC sind bereit!

Wie ist die Meinung zum Trainingsstart unter den gegebenen Voraussetzungen? Wie ist die Vorgehensweise innerhalb des Vereins und worauf liegen die Schwerpunkte? Wie sieht zum aktuellen Zeitpunkt die weitere Saisonplanung aus? Gilbert Prilasnig, Jugendleiter des SK Sturm Graz sowie die beiden Bundesliganachwuchstrainer Raphael Stocker vom RZ Pellets WAC und Christian Herbst vom TSV Hartberg im Interview mit der „TRAINER-ECK“ – Redaktion!

 

Trainer-Eck:  Wie sehen Sie den Trainingsstart unter den Voraussetzungen?

Gilbert Prilasnig: Wir sind alle froh über den Trainingsstart. Besser so als gar nicht. Die Heimprogramme laufen nun bereits seit 7 Wochen. Da ist es verständlich, dass die Motivation bei allen Beteiligten schwindet. Vor allem weil lange Zeit große Unklarheit über einen möglichen Beginn herrschte. Es fehlte letztlich einfach das Ziel. Und die Kinder und Jugendlichen sind die am wenigsten gefährdete Gruppe mit den doch vermeintlich größten Einschränkungen.

Raphael Stocker: Beim RZ Pellets WAC ist die Sichtweise klar positiv. Im normalen Trainingsbetrieb liegt der Fokus der Entwicklung unserer Kinder klar im 1 gegen 1 und über weitere Spielformen. Aktuell sind diese nicht möglich. Und trotzdem wird mit großer Freude trainiert werden.

Christian Herbst: Unsere Spieler und Spielerinnen scharen bereits in den Startlöchern. Die jüngeren Jahrgänge noch mehr als die älteren. Mit den Einschränkungen wird es zwar eine Herausforderung, aber machbar.

 

Trainer-Eck: Wie sind die Kommunikation bzw. Vorgehensweise innerhalb des Vereins?

Gilbert Prilasnig: Wir planen einen eingeschränkten Trainingsbetrieb mit reduziertem Umfang. Dieser beinhaltet zwei Mannschafttrainings am Platz in Kombination mit einem weiterführenden Heimprogramm. Ich war über die gesamte Zeit in engem Kontakt mit allen Trainern. Daher sind alle Trainer bereits über die weitere Vorgehensweise bestens informiert. Für letzte Details gibt es noch ein online Trainermeeting.

Raphael Stocker: Die Nachwuchsleitung hat die Verhaltensregeln festgelegt. Die Platzeinteilung wurde nach Rücksprache mit den Trainern koordiniert. Außerdem gab es bereits unter Einhaltung der Vorgaben Trainersitzungen. Inhalte, Übungen und mögliche Spielmöglichkeiten wurden besprochen. Klar ist: Alle Kinder nehmen freiwillig am Trainingsbetrieb teil.

Christian Herbst: Unsere Vorgehensweise orientiert sich stark am Leitfaden den StFV. Diesen haben alle Trainer, Spieler und Eltern erhalten. Die Kommunikation unter allen Beteiligten war stets hoch und wichtig. Wir haben gebeten, dass alle Eltern mit ihren Kindern über die Verhaltensweisen im Zuge des Trainingsbetriebes sprechen.

 

Trainer-Eck: Worin liegen die Schwerpunkte in den nächsten Wochen?

Gilbert Prilasnig: Diese richten sich natürlich stark nach den aktuellen Vorgaben. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung der Basistechniken. Also klar in der individuellen Ausbildung.

Raphael Stocker: Individuelle Technik. An den Stärken und Schwächen arbeiten. Die Kleingruppeneinteilung erfolgt teilweise nach dem aktuellen IST-Zustand um die Spieler noch individueller fördern zu können. Dies obliegt aber den Trainern.

Christian Herbst: Basistechniken, Wahrnehmung, Spiele mit technischen Schwerpunkten vor allem in verschiedenen Rondoformen unter Einhaltung der Vorgaben. Spielformen sind daher nicht möglich. Mit den älteren Jahrgängen wollen wir auch weiterhin im taktischen Bereich trainieren – Raumdeckung, Zonenspiel, Spielaufbau.

 

Trainer-Eck: Wie sieht die weitere Saisonplanung aus?

Gilbert Prilasnig: Größenteils ist noch alles offen. Aktuell sieht die Planung ein Training bis Ende Juni vor. Anschließend eine Pause bis Anfang August. Mit der Hoffnung, dass dann ein Trainings- und Spielbetrieb ohne Einschränkungen möglich ist.

Raphael Stocker: Aktuell liegen keine Infos diesbezüglich vor. Wir orientieren uns an den weiteren Auflagen.

Christian Herbst: Wir tendieren dazu auch im Sommer weiter zu trainieren. Die Pause war jetzt lange genug. Auch aufgrund der erhaltenen Mitgliedsbeiträge der Eltern wollen wir den Kindern auch in den Ferien eine Beschäftigung bieten.